Versunkene Zwetschken mit Baiserhaube

Eigentlich hatte ich für heuer keinen Zwetschkenkuchen geplant, da die Zwetschken in unserem Schrebergarten "Füße" bekommen haben - ALLE! Und nein, sie sind auch nicht einfach an irgendeinem Schlechtwettertag abgefallen - NEIN! - es war eines Tages keine einzige unserer super großen Zwetschken mehr am Baum anzutreffen und auch nicht auf dem Boden - KEINE.

Wie groß war dann die Freude, als letzten Dienstag mit dem Obst-Gemüse-Kisterl vom Adamah Zwetschken geliefert wurden. Die waren schon sehr, sehr reif und mussten daher schnell verarbeitet werden. Streußelkuchen mag ich - back ich aber nie selber. In den letzten Jahren gab es bei uns folglich immer einen simplen Ölkuchen mit den Zwetschken oben drauf - den wollt' ich nicht machen - irgendwie zu langweilig. Ich blätterte also einfach mal in einigen Backmagazinen drauf los und entdeckte bald ein tolles Rezept im "Lecker Bakery - Special 2014", das mich optisch als auch inhaltlich (simple Zutaten) sehr ansprach - freufreu!




Das große Backen konnte beginnen - für den bisher besten Zwetschkenkuchen, den ich je gegessen habe!!!

Rezept (etw. abgewandelt):

125g weiche Butter
Haselnussblättchen
Zwetschken
4 Eier
250 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
Salz
150 g Mehl
75 g Speisestärke
2 TL Backpulver
50 g Schlagobers

Springform fetten und mit Haselnussblättchen ausstreuen. Backofen auf 175 C vorheizen.

3 Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen. Die Eidotter, 1 Ei, 125 g Butter, 100 g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz sehr gut mixen. Mehl, Stärke, Backpulver und Schlagobers drunter rühren und den Teig in der Form verteilen. Anschließend die halbierten Zwetschken daraufgeben. Im Ofen ca. 45 Minuten backen.

Kurz vor Backende die Eiweiße steif schlagen und mit 150 g Zucker zu einer glänzenden Masse verrühren. Kuchen aus dem Backofen nehmen, Eischnee darauf verteilen und gute 20 Minuten bei 175 C backen lassen. Zum Schluss schalte ich noch ganz kurz unter Beobachtung auf Oberhitze, damit der Baiser gebräunt wird.
The Best - ehrlich!!!



...und noch ein Bildchen ;-) 

Tipp: Lauwarm ein Hochgenuss! 


Der Kuchen ist wirklich sehr einfach und ohne großen Aufwand zu backen.

Liebe Grüße aus dem verregneten Wien,
Karin


PS: ...und weil er soooo gut war, habe ich ihn gestern gleich nochmal gebacken :)

...meine erste selbst dekorierte Hochzeitstorte

Darf ich vorstellen!

Die erste von mir selbst dekorierte Hochzeitstorte für unsere lieben Freunde René und Ramona Pollak von Rockabilly Weinkult!

Die größte Herausforderung für mich war, das große Kirschenpaar (Fondant) stabil zu bekommen - vor allem die Stiele. 
Nach einigen abendlichen Tüftelstunden konnte ich ein tolles Ergebnis erzielen

Die Tortenrohlinge (Sacher-Sand-Sachermasse) wurden aus logistischen Gründen (die Hochzeit ging in Unterretzbach von Statten) mit dem besten Bäcker meines Vertrauens - Gerhard Felzmann - gebacken. Ich durfte mich dort auch für meine Dekoarbeiten ausbreiten.



Zusammengesetzt wurde die Hochzeitstorte direkt vor Ort, in Pollak's Retzbacherhof.
....und ich bin unendlich stolz auf meine erste Hochzeitstorte :)




 Meine Wenigkeit :)




Es war ein wunderschönes, unvergessliches Hochzeitsfest!

Alles Liebe,
Karin